14. August 2012

Kartoffelpizza Margerita



Backofen auf 200 Grad Pizzastufe vorheizen.

50 g Parmesan
in den Mixtopf geben und 10 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern.

500 g rohe Kartoffeln
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
Muskatabrieb
1 Ei
2 EL Olivenöl
zum Parmesan geben und 4 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.
Den Kartoffelteig in eine gefettete Quiche- oder Backform geben und 20 Minuten vorbacken.

1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
in den Mixtopf geben, 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern und 2 Minuten/Varoma/Stufe 1 andämpfen.

300 g geviertelte Tomaten
6 Zweige Zitronenthymian (die Blättchen davon)
Salz- und Pfeffermühle
1/2 TL scharfe Paprikapaste
1/2 TL brauner Zucker
dazu geben und 8 Minuten/Varoma/Stufe 1 ohne Messbecher einkochen.

Messbecher aufsetzen und 8 Sekunden/Stufe 8 pürieren.

1 Tomate in dünne Scheiben geschnitten
1 Mozzarellamurmel in dünne Scheiben geschnitten

Tomatensauce auf den Kartoffelteig geben, mit den dünnen Tomaten- und Mozzarellascheiben belegen, mit selbstgemachtem Pizzagewürz bestreuen und ca. 20 Minuten Pizzastufe backen.

Vor dem Servieren mit frischen Basilikum- oder Oreganoblättchen bestreuen.

10. August 2012

Freitags-Füller #176



der den Freitag so besonders macht
(die fettgedruckten Stellen sind meine Füller)

1. Schon wieder? Nein, bitte nicht schon wieder!
2. Unerwünschte Werbungen werden seit letzter Woche endlich abgewehrt.
3. Die beste Pizza der Welt gibt es immer bei Mama.
4.  Jede Krise, ist vor allem eine Chance = Binsenweisheit.
5.  Der Austausch von den Akkus an meiner Pfeffermühle steht demnächst wieder an.
6. Müdigkeit ist die Wurzel allen Übels. Aber manche Tage sind auch ganz schön kurz für all das was erledigt werden muß.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf pünktliche Ankunft und eine schöne Party, morgen habe ich mit meiner Freundin einen Ausflug nach Monschau geplant und Sonntag möchte ich gut wieder heim kommen!

9. August 2012

Puddingkuchen mit Pinienkernen

In die Torta della Nonna aus der "Köstlich Vegetarisch" 4/2012 hatte ich mich vom ersten Blick an verliebt. Heute war es soweit. Rezept umgeschrieben und los geht's.
Stimmt nicht! Wäre zwar schön wenn ich Schritt für Schritt vorgehen würde, aber ab und zu bin ich halt eine kleine Chaotin. Das umschreiben passiert dann einfach so nebenbei - writing by doing.



Für den Mürbeteig:
75 g Mandeln
in den Mixtopf geben und 10 Sekunden/Stufe 10 reiben.

230 g Mehl (Type 405)
150 g Butter
40 g Zucker
1 Prise Salz,
1 Eigelb
zu den Mandeln geben und 2 Minuten/Teigstufe zu einem Mürbteig verkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.

1 Zitrone
mit dem Sparschäler sehr dünn abschälen.

Zitronenschale
80 g Zucker
in den Topf geben und 20 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern.

Rühraufsatz aufsetzen

3 Eigelbe
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
dazu geben und  2 Minuten/80 Grad/Stufe 3 schaumig rühren. Umfüllen.

600 g Milch
50 g Speisestärke
in den Topf wiegen und 8 Minuten/100 Grad/Stufe/2 aufkochen.

Rühraufsatz einsetzen, die Eigelb-Mischung dazu geben und das Ganze 2 Minuten/Stufe 3 cremig rühren, etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform (26 cm) einfetten.

Ein Viertel des Teiges zur Seite legen und den Rest so in die Form drücken daß ein 2-3 cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Nun den Vanillepudding auf den Boden verteilen und glatt streichen.
Den restlichen Mürbteig dünn ausrollen, in 4 cm breite Streifen schneiden und ringsum an den Rand der Füllung legen.

40 g Pinienkerne
auf die Puddingfläche streuen und den Kuchen 40 Minuten backen. Nach 10-12 Minuten mit Alufolie abdecken damit die Pinienkerne nicht zu dunkel werden.


 Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


5. August 2012

76 Jahre und ein ganz junger Hüpfer - Pfitzauf

Ok ich geb es zu, er hüpft nicht wirklich. Ein Pfitzauf geht langsam hoch. Ganz langsam. Nur ein paar Zentimeter (und hoffentlich ein paar mehr) nach insgesamt 55 Backminuten.Und jung ist der Pfitzauf auch nicht. Das Rezept existiert schon seit vielen, vielen Generationen. Mein "jung" steht dann wohl eher für frisch.

Aber erst mal schön der Reihe nach.

Wer schon einmal bei mir zu Hause war kann sehen - hier gibt es ganz viele Kochbücher. Doch eines aus der ganzen Sammlung ist mein ganz besonderer Schatz: das schwäbische "Bauer's Neues Kochbuch".
Es wurde vor 82 Jahren auf vielfachen Wunsch ihrer Schülerinnen und weiteren Kreisen von Josefine Bauer, einer langjährigen Leiterin der Kochschule des schwäbischen Frauenvereins Stuttgart, geschrieben. Das meinige ist die 4. Auflage. Ich habe es vor über 20 Jahren auf einem Bücherflohmarkt im schwäbsichen Reutlingen ergattert.

76 Jahre hat dieses schöne alte Kochbuch auf dem Buckel. Man sieht ihm die Jahre an, dem Gewebeeinband, dem vergilbten Buchrand. Schon mehrmals habe ich darüber nachgedacht es wieder wie neu machen zu lassen, aber dann wäre mein geliebtes Kochbuch wahrscheinlich nicht mehr dasselbe.

Beim durchblättern bin ich heute auf eine schwäbische Spezialität gestoßen die ich auch schon lang nicht mehr gemacht habe. Den Pfitzauf.
Pfitzauf ist ein luftiges Eiergebäck das in speziellen Pfitzaufformen aus glasiertem Ton gebacken wird. Für mich ist es immer wieder spannend zu beobachten, zu welch luftigen Gebilden mein Teig aufgeht (hochpfitzt) wenn er während des Backens über den Formrand wächst und eine appetitliche goldbraune Kruste bildet.

Wenn man mal etwas über den eigenen Tellerrand hinaus schaut wird man feststellen daß die Rezepte vom englischen Yorkshire Pudding und den amerikanischen Popovers sehr viel Ähnlichkeit mit dem schwäbischen Pfitzauf haben. Interessant wäre, wer von den dreien zuerst geboren wurde.

Da mit dem Originalrezept meine Förmchen zu voll würden habe ich das Rezept auf 3 Eier heruntergerechnet. Die originale Menge steht in Klammern dahinter.


Backofen auf 210 Grad vorheizen

für 6 Förmchen brauche ich:

190 g Mehl (250 g)
1 Prise Salz
375 ml Milch (1/2 l)
3 Eier (4 Eier)
in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/Stufe 4 zu einem recht flüssigen (Flädle)-Teig rühren.

Das Originalrezept verwendet noch 30 g Zucker, darauf habe ich verzichtet.
Wer mag, gibt noch Zitronenschale hinzu.

45 g flüssige aber nicht heiße Butter (60 )
dazu geben und kurz unterrühren.

Die Pfitzauf-Förmchen gut mit Butter ausstreichen, Teig nur bis zur Hälfte einfüllen und 45
Minuten backen. Backofentür immer geschlossen halten! Herd ausschalten und 10 Minuten nachbacken.

Natürlich geht das Ganze (wie immer) auch ohne Thermomix. Einfach alle Teigzutaten zu einem glatten Teig ohne Klümpchen zusammenrühren. Die Butter sollte zuletzt untergemischt werden.


Die Pfitzauf aus den Förmchen stürzen und noch warm mit Puderzucker bestäuben. Dazu reicht
man Vanille- oder eine beliebige Fruchtsauce oder ein Kompott oder Schlagsahne.



3. August 2012

Freitags-Füller #175



der den Freitag so besonders macht
(die fettgedruckten Stellen sind meine Füller)


1. Die olympischen Spiele in London sind das mediale Großereignis.
2. Nicht immer läuft alles so leicht und locker.
3. Es wäre ein Alptraum (wahrscheinlich eines jeden Autofahrers) wenn während der Fahrt plötzlich ein Kind vor der Motorhaube steht.
4.  Mir geht es oft so: der Kopf sagt "mal mal 'ne Pause" aber der Schweinehund triumphiert "go! go! go!"
5.  Der Gedanke an eine heutige Episode läßt mich schmunzeln.
6.  Aufgewachsen bin ich in einer Zeit, in der es nur ganz wenige Autos gab und in der man zu Musik noch zusammen tanzte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Start ins Wochenende, morgen habe ich mit Heimkinofreunden einen Batman-Hardcore-Day geplant und Sonntag möchte ich mir erst mal noch frei halten!

1. August 2012

Tarte mit Sektzwiebeln

Dieses tolle Rezept stammt wohl ursprünglich aus einer "köstlich vegetarisch" aus dem Jahr 2010. Ich habe es das erste Mal nach der modifizierten Variante einer lieben Kochfreundin nachgekocht.
Gestern kam mir das Rezept mal wieder zwischen die Finger. Da ich, bis auf ausreichend frischen Thymian (irgendwie will der heuer nicht richtig wachsen), zufällig alle Zutaten zu Hause hatte, hab ich das Rezept kurzerhand in die Thermomix-Variante umgeschrieben und für uns gekocht.
Ich finde,die Tarte mit Sektzwiebeln schmeckt wirklich köstlich. Wegen mir könnten noch mehr von diesen vorzüglichen, leicht süßlichen Sektschalotten mitgebacken werden.


für eine kleine Quicheform

300 g kleine Schalotten
300 g Sekt
ein Schuß trockenen Sherry
1 TL Zucker
3 Stängel Thymian
in den Mixtopf geben und 25 Minuten/Varoma/Linkslauf/Sanftrührstufe kochen bis die gesamte Flüssigkeit verkocht ist. Während der letzten Minuten Sichtkontakt, da die Reduktion, je nachdem wie kühl der Sekt ist, kürzer oder länger dauert. Mein Sekt hatte Kühlschranktemperatur.
Thymian entfernen und abkühlen lassen.


Ohne TM:
Sekt, Sherry mit Zucker und Thymian aufkochen. Schalotten hinzugeben und auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Thymian entfernen und abkühlen lassen.

1 Rolle Blätterteig oder einige Blätter Filoteig

In der Zwischenzeit eine mit Backpapier ausgelegte Quicheform mit dem Blätterteig auslegen.

Schalotten
ca. 250 g halbierte Kirschtomaten
auf dem Teigboden verteilen.
Meine Tomaten waren sehr klein, daher habe ich sie nicht halbiert.

25 g Parmesan
25 g Gouda
8 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern.

3 Eier
1 EL Schmand oder Saure Sahne
20 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
Salz
Pfeffer
dazu geben und 15 Sekunden/Stufe 4 vermischen.

Den Guß auf die Tarte geben und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 20-25 min backen.

Ohne TM:
Eier, Schmand (oder saure Sahne), Mehl und Backpulver glattrühren, geriebenen Käse hinzufügen, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und den Guß auf die Tarte geben.

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Variante mit Filoteig:
Die Quicheform mehrlagig mit dem Filoteig auslegen, dabei die Blätter jeweils mit Wasser und/oder Olivenöl bestreichen.