25. Januar 2014

Marmorkuchen

Ein saftiger und flaumiger Marmorkuchen ist eines dieser kleinen Wunder, die uns in Kindheitserinnerungen schwelgen lassen und ein Lächeln auf jedermanns Gesicht zaubern. 


Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

250 g Zucker
250 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
zusammen schaumig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 

5 Eier
einzeln dazu geben und so lange verrühren bis die Masse weißschaumig ist.

150 g Milch (ich verwende Biomilch mit 3,8 %)
1 Prise Salz
unterrühren.

300 g Mehl
2 Tl Backpulver
miteinander vermischen und gesiebt unter die Eiermasse rühren.
Den Teig dritteln. Das erste Drittel in eine gebutterte und gemehlte Marmorkuchenform geben.
Das zweite Drittel zur Seite stellen und in den dritten Teil

2 gestr. EL Kakaopulver (kein Milchmixgetränk, bitte echten Kakao verwenden)
30 g Milch
1 EL Rum
rühren.
Den dunklen Teig mit in die Kuchenform geben und mit dem restlichen hellen Teig abschließen. Mit einer Gabel sprialförmig durch den Teig ziegen so daß eine schöne Marmorierung entsteht.

Den Kuchen auf der 1. Einschubleiste von unten 60 Minuten backen, anschließend wenige Minuten ruhen lassen, aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben. 




22. Januar 2014

Neuigkeiten

Ich hab Euch ja noch gar nicht meine neue Küche gezeigt!!!
Obwohl seit unserem Umzug nun doch schon einige Zeit verstrichen ist, hat immer noch nicht alles in meiner neuen alten Küche seinen endgültigen Platz gefunden. Ich habe zwar schon gefühlte 143 Mal ein- und wieder ausgeräumt, alles neu abgewägt und umsortiet doch inzwischen bin ich zuversichtlich - der kleine Rest wird sich mit der Zeit auch noch ergeben.
Ich bin immer noch sehr überrascht was es ausmacht, nachdem vorher ein ansich gar nicht großer Wandschrank vorhanden war, der nun eben nicht mehr zur Verfügung steht.
Aber es macht mir großen Spaß in meinem neuen Küchenreich zu arbeiten.

So war der Plan:



Und das ist dabei herausgekommen:



Ja und dann hat mein Küchengerätepark Zuwachs bekommen.
Seit ich sie vor Jahren das allererste Mal in einem WMF-Lädchen gesehen habe, bin ich in sie verliebt. Wie sie so da stand, blitzeblank strahlend in der Farbe liebesapfelrot.
Zu meinem runden Geburtstag kurz bevor das alte Jahr zu Ende ging, haben meine Liebsten mir den Wunsch erfüllt. Die Steinbockfrau liebt nun mal das Praktische. Und ich hätte kreischen können!
Natürlich gab es inzwischen auch Diskussionen über die Notwendigkeit, wo doch schon ein Thermomix meine Arbeitsplatte ziert, aber - hey! Es ist eine KitchenAid!!!! Ich bin total glücklich!




19. Januar 2014

Rotkäppchenkuchen auf dem Blech



 Mit dem folgenden Rezept nehme ich an dem Blogevent "Märchenküche" bei Kochliebe teil.


Den Backofen auf 180 Grad vorheizen

1 Glas Sauerkirschen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen.

Rührteig im TM:
220 g weiche Margarine
160 g Zucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier (L)
in den Mixtopf wiegen und 2 Minuten/Stufe 4 schaumig rühren.

330 g Mehl
1/2 P. Backpulver
dazu geben und 1 Minute/Stufe 5 rühren.

Den Backrahmen auf 27x27 cm ausziehen und 2/3 des Teiges hinein streichen.

Zum Rest des Teiges

15 g Kakao
1 EL Rum
20 Sekunden/Stufe 5 einrühren.

Diesen Teig auf dem hellen streichen.

Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen und ca. 35-40 Minuten backen.
Danach abkühlen lassen.

Rührteig ohne TM:
220 g weiche Margarine
160 g Zucker
1 EL Vanillezucker
gut schaumig schlagen,

4 Eier (L) nach und nach zufügen.

330 g Mehl
1/2 P. Backpulver miteinander vermischen und gesiebt unterrühren.
Die Hälfte des Teiges auf eine gefettete Fettpfanne streichen.

Unter die andere Hälfte des Teiges
20 g Kakaopulver
2 EL Rum rühren.

Den dunklen Teig auf dem hellen Teig streichen. Die Sauerkirschen darauf verteilen.Bei 180 Grad Unter-/Oberhitze ca. 35 Minuten backen.Kuchen auskühlen lassen.

Quark-Creme:
500 g Quark
Saft von 1 Zitrone
80 g Zucker
gut miteinander verrühren.

400 ml Sahne
2 P. Sahnesteif steif schlagen

Die geschlagene Sahne unter den Quark rühren.
Um den Kuchen einen Backrahmen stellen, die Quarkcreme darauf verteilen und ca. 2 Stunden kaltstellen.

Guß:
300 ml Sauerkirschsaft
1 P. Tortenguß, rot
2 EL Zucker
Tortengußpulver mit etwas Saft anrühren. Rest Saft mit Zucker aufkochen, angerührtes Pulver einrühren, kurz aufkochen. Etwas Abkühlen lassen und auf dem Kuchen verteilen. Kuchen am Besten über Nacht kaltstellen.



12. Januar 2014

Bananenschnitten



Vanillepudding:
500 g Milch
50 g Zucker
1/4 TL gem. Vanille
1 EL Vanillezucker
30 g Speisestärke
2 Eigelb
in den Mixtopf füllen und je nach Kältegrad der Milch in 8-9 Minuten/90 Grad/Stufe 3 zu einem Pudding kochen.
Erscheint einem die Masse noch zu dünn, dann lieber noch eine Minute länger kochen lassen, denn die Masse dickt nicht von selbst nach.
Komplett auskühlen lassen.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Biskuit:
5 Eiweiß steif schlagen
130 g Puderzucker
125 g gesiebtes Mehl
5 Eigelb dazu geben und unterheben.
Die Masse in einen auf 27x27 cm ausgezogenen eckigen Backrahmen streichen, 15 Minuten hell ausbacken und abkühlen lassen.

3-4 Bananen in Scheiben schneiden und den Biskuit dicht damit belegen.

Buttercreme:
150 g zimmerwame Butter weißschaumig rühren
100 g Puderzucker
1 EL Rum dazu rühren.
Anschließend Eßlöffelweise den ausgekühlten Vanillepudding unterrühren.
Darauf achten daß der Pudding wirklich komplett ausgekühlt ist da sich sonst die Masse voneinander trennt, sobald der Pudding zur Butter gerührt wird.
Die Creme gleichmäßig über die Bananenschicht streichen.

120 g Sahne im Mixtopf in 2 Minuten/60 Grad/Stufe 2 erhitzen.
150 g zerbrochene Schokolade dazu geben und 2 Minuten ohne Temperatur darin schmelzen.

Den Schokoguß vorsichtig auf die Buttercreme gießen. Das Blech dabei schräg halten, sodaß die Schokolade in alle Ecken fließen kann. Über Nacht ziehen lassen.




 

20. Dezember 2013

Zimtsterne

Leider ist meine Zimtsternquelle nach Baden Württemberg ausgewandert und mir bleibt nichts anderes übrig als selbst die Ärmel hochzukrempeln. Hab sie zwar vor einiger Zeit (ok, es ist schon ein paar Jährchen her aber daß es Jahre sind verdrängt man immer gerne) schon mal probiert zu backen was auch gut funktionierte aber das ganze Gebebb war mir damals einfach zu viel.
Die eigene Reife läßt uns geduldiger werden und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen: wunderbar weiche und vor allem leckere Zimtsterne!


Für ca. 40 Stück:

380 g Zucker (250 g für den Teig und 130 g für die Glasur)
in den Mixtopf wiegen, 20 Sekunden/Stufe 10 pulverisieren und umfüllen.

2 Zimtstangen
50 g Zucker
in den Topf wiegen und ebenfalls 20 Sekunden/Stufe 10 pulverisieren.

500 g Mandeln
dazu wiegen und 20 Sekunden/Stufe 10 mahlen.

250 g vom gemahlenen Puderzucker
Abrieb von 1 Biozitrone
1 EL Kirschwasser
2 Eiweiß (Größe L)
dazu geben und das Ganze 10 Sekunden/Stufe 5 miteinander vermischen.

Den Teig in Folie gewickelt kalt stellen. Ich habe ihn über Nacht ruhen lassen.

Für den Guss:
1 Eiweiß (Größe L)
130 g Puderzucker
in den Mixtopf geben und 3 Minuten/Srufe 4 dickflüssig verrühren.

Den Teig zwischen zwei Folien ca. 1 cm dick ausrollen.

Die Sternchen können auf zwei verschiedene Varianten ausgestochen werden: einmal  mit dem Guß bestreichen und so dicht wie möglich Sterne ausstechen. Anschließend die Masse wieder verkneten, dabei so viel Mandelmehl zufügen bis der Teig nicht mehr klebt und erneut ausrollen. Für diese Variante wird mehr Guß benötigt.


Wer den Teig lieber seperat ausstechen möchte trägt die Glasur auf die einzelnen Sterne auf und zieht sie am besten mit einem Holzspieß bis in die Spitzen.

Anschließend im auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 12-15 Minuten ausbacken. Der Eischnee soll hell bleiben. Nach dem Auskühlen in Dosen aufbewahren.

Da ich noch nicht im Besitz eines klappbaren Zimtsternausstechers aus Edelstahl bin, habe ich mein Förmchen nach jedem Stern in einem Schüsslchen mit heißem Wasser geschwenkt und etwas auf Küchenkrepp abgeklopft.





30. November 2013

Nougat-Plätzchen

Wenn ich das Wort Nougat höre, dann höre ich die Englein singen.
Für alle Nougatliebhaber sind diese leckeren Plätzchen ein absolutes Muss auf dem Weihnachtsteller! Gebacken verflüssigt sich der Nougat-Kern und bleib anschließend schön cremig.


200 g Nougat in grobe Stücke
in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
100 g zimmerwarme Butter
1 Ei
dazu geben und in 30-40 Sekunden/Stufe 4 zu einem glatten Teig verkneten.
Diesen in Frischhaltefolie gewickelt 1/2 Stunde kalt stellen.

Ohne TM: 
Den Nougat für den Teig in kleine Stücke schneiden.
Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen. Alle übrigen Zutaten dazu geben und mit dem einem Rührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten.

In der Zwischenzeit weitere 200 g Nougat in 80 kleine Würfel schneiden und kühl stellen.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig in 8 gleichgroße Teile trennen, jedes Teigstück zu einer Rolle formen und in 10 Stücke schneiden. Die einzelnen Stückchen flach drücken, einen Nougatwürfel hinein setzen, diesen gut mit Teig umschließen und zu einer Kugel formen.
Die Kugeln auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech setzen kurz noch einmal kühl stellen und auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und nach Wunsch mit Kuvertüre und Pistazien verzieren.


>> Modifiziert nach einem Rezept von Dr. Oetker <<