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15. November 2018

Guglhupf mit Rumrosinen





Mit diesem Blogpost folge ich einer Einladung zur Blogparade "Tag des Gugelhupfs".

Der Gugelhupf. Aus meinem Elternhaus kenne ich dieses Gebäck auch unter den Namen Napfkung (Napfkuchen) oder Aschkung (Aschkuchen). Der Klassiker der österreichischen Mehlspeisenküche ist halt weit herum gekommen. Gebacken wird er in einer speziellen Form. Rund und hoch wie ein Kegel, seitlich gerippt und in der Mitte von einem 'Schornstein' durchzogen, der die Hitze auch im Inneren an den Teig abgibt. Das erklärt auch seinen Namen, denn das ursprüngliche Wort "Kogel" stand für "Berg" und das "Hupf" im Namen bezieht sich auf das "Gehen" des Teiges.

Wie auch immer man das Gebäckstück bezeichnet und wie auch immer man ihn herstellt, ich mag ihn mit Staubzucker bestreut zu einer duftenden Tasse Kaffee am allerliebsten.

Heute habe ich mich für ein Rezept ohne Hefe und ohne Backpulver entschieden und herausgekommen ist ein Guglhupf dessen flaumige Konsistenz etwas an Biskuit erinnert.


Ganz wichtig: Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie zimmerwarm werden.

Backofen vorheizen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze

Streiche Deine Gugelhupfform gut mit Butter ein und staube sie mit gemahlenen Mandeln, Semmelbrösel oder Mehl aus.

300 g Butter
150 g Puderzucker
gut schaumig rühren bis eine weißschaumig Masse entsteht.

3 Eier
einzeln darunter.

4 Eier trennen und die Eigelbe ebenfalls einzeln dazu rühren.


1 EL selbstgemachten Vanillezucker
Schale von 1 Bio-Zitrone
ebenfalls einrühren.

80 g in Rum eingelegte Rosinen hinzu fügen

4 Eiweiß
150 g Zucker
steif schlagen...


...und in kleinen Portionen vorsichtig unter die Butter-Masse heben.
240 g gesiebtes Mehl ebenfalls vorsichtig in kleinen Portionen unter die Masse rühren.


Den Teig in die vorbereitete Form füllen und 1 Stunde backen.
Etwas abkühlen lassen, lauwarm auf ein Kuchengitter stürzen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


 

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  2. Küchenmomente: Blaubeer-Gugelhupf mit Amarettini
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6. Mai 2018

Saftiger Mohnkuchen mit Joghurt

Da hab ich doch gestern meinen Vorratsschrank aufgefüllt und umsortiert und was finde ich? Ein Vorratsglas mit Mohn! Mixmaschine und Zutaten bereit gestellt, Teig fix eingerührt, so eine luftiger Mohnkuchen macht glücklich!!!


Backofen auf 180 Grad vorheizen

100 g Mohn
3 Eier
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
120 g neutral schmeckendes Öl (z.B. Sonnenblumenöl) 
250 g Naturjoghurt
200 g Mehl
1 P. Backpulver
5 EL Rumrosinen

Zubereitung Teig:
- Mohn mahlen
- Eier, Zucker, Vanillezucker, Salz und Öl schaumig schlagen
- Joghurt, Mehl und Backpulver dazu geben und alles miteinander kurz verrühren
- ca. 2/3 vom Teig in eine gefettete 26er Springform füllen
- restlichen Teig mit Mohn und den Rumrosinen verrühren und mit einem Eßlöffel klecksweise über den hellen Teig verteilen
- Kuchen für 25-30 Minuten auf der untersten Schiene backen
- ausgekühlt mit Puderzucker bestäuben

Zubereitung Teig im Thermomix:
- Mohn 20 Sekunden Stufe 10 mahlen und umfüllen
- Eier, Zucker, Vanillezucker, Salz, Joghurt und Öl 20 Sekunden/Stufe 4 verrühren
- Mehl und Backpulver dazu geben und weitere 20 Sekunden/Stufe 4 verrühren
- ca. 2/3 vom Teig in eine gefettete 26er Springform füllen
- in den restlichen Teig Mohn und die Rumrosinen geben, 10 Sekunden/Stufe 4/Linkslauf verrühren und mit einem Eßlöffel klecksweise über den hellen Teig verteilen
- Kuchen für 25-30 Minuten auf der untersten Schiene backen
- ausgekühlt mit Puderzucker bestäuben





18. Oktober 2015

Rosenkuchen mit Vanillecreme


Ich liebe Schneckenudle! Diese süßen Stückle dürfen im schwäbischen Backparadies nicht fehlen. Dabei wird die ausgerollte Teigplatte mit flüssiger Butter bestrichen, mit Zucker, Zimt und Sultaninen bestreut aufgerollt, in 2 cm dicke Scheiben geschnitten und gebacken.
Mein heutiges herrlich luftiges Hefegebäck bestreiche ich mit einer feinen Vanillecreme, was das Ganze herrlich saftig werden läßt, und packe es aufgeschnitten in eine Springform.


Hefeteig:
220 g Milch
60 g Butter
20 g frische Hefe
in der Mixtopf geben und 2 Minuten/37 Grad/Stufe 2 erwärmen.

500 g Mehl 550
60 g Zucker
1 Ei
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
dazu geben und 5 Minuten/Teigstufe verkneten und anschließend zugedeckt an einem warmen Ort gehen gehen lassen. Dazu gebe ich meinen Hefeteig immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Vanillecreme:
250 g Milch
50 g Zucker
2 Eigelb
20 g Speisestärke
Mark aus 1 Vanilleschote
1 Prise Salz
in den Mixtopf geben, kurz auf Stufe 3 vermischen und anschließend 7 Minuten/100 Grad/Stufe 2 auf kochen.
Die Creme in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie bedeckt abkühlen lassen.

Den Teig kurz durchkneten, auf bemehlter Fäche dünn ausrollen (ca. Backblechgröße), mit der Vanillecreme bestreichen und locker aufrollen. Von der Rolle 4 cm dicke Schnecken abschneiden und mit etwas Abstand in eine gebutterte 26er Springform. Zugedeckte eine weitere Stunde gehen lassen. Anschließend den Backofen auf 180 Grad Ober./Unterhitze vorheizen und in 35 – 40 Minuten nicht zu dunkel backen.

Nach dem Backen noch warm mit mit einer Mischung aus 2 EL Puderzucker und 2 TL Kaffeemilch bestreichen, auskühlen lassen und möglichst frisch genießen.



26. Juli 2015

Zucchinischnitten

Dank meiner lieben Nachbarin komme ich hin und wieder zu einer größeren Menge Zucchinis. Da bietet es sich an, mal wieder die leckeren pikanten Schnitten zu backen.
Das Gemüse zerkleinere ich nicht im TM, da mir die Konsistenz nicht so gut gefällt.


Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

400 g  Zucchini mit Schale raspeln
2 Möhren raspeln
60 g ger. Schinken würfeln
1 Zwiebel fein würfeln
2 Tomaten entkernen und würfeln

60 g Emmentaler
60 g mittelalten Gouda
1 Zehe Kobblauch
2-3 Stängel Petersilie
im Mixtopf 7 Sekunden/Stufe 6 zerkleinern.

150 g Mehl
4 Eier
1 TL Backpulver 

100 g Öl
Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack
dazu geben und 20 Sekunden/Stufe 4 miteinander vermischen.
Alle anderen Zutaten bis auf die Tomaten dazu geben und einige Sekunden mit Linkslauf darunter mischen.  
Zum Schluß die Tomaten unterheben.
Die Masse auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und ca. 35-40 Minuten backen.

Die doppelte Menge ergibt ein Backblech.

19. Juli 2015

Bienenstich

Aus dem Hause *Selbstgemacht* gibt es heute Bienenstich zum Kaffee: gut durchgekühlt, mit knusprig-flaumiger Bienenstichdecke und lockerer Puddingcreme gefüllt. Alle hier lieben ihn.


Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Mandelbelag:
2 EL Zucker und
100 g gehobelte Mandeln
in einer Pfanne leicht anrösten. Dabei immer gut rühren damit sie nicht verbrennen.

Biskuit:
Rühraufsatz einsetzen:

5 Eier
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Minuten/37 Grad/Stufe 3-4 schlagen, anschließend 13 Minuten/Stufe 3-4 ohne Temperatur weiterschlagen.

100 g gesiebtes Mehl
1 P. gesiebtes Puddingpulver Vanille
1 TL Backpulver  
dazu geben und 5 Sekunden/Stufe 4/Rechts-Linkslauf im Wechsel verrühren.


Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26-28 cm) füllen, die gerösteten Mandeln darüber streuen, ca. 30 Minuten backen, gut auskühlen lassen und anschließend einmal waagerecht durchschneiden.
Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit dem Springformring oder einem Tortenring umschließen.

Ohne TM: Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer dicken, weißschaumigen Masse aufschlagen. Anschließend die restlichen gesiebten Zutaten vorsichtig unterheben.

Vanillecreme: 
150 ml Milch
60 g Vanillepuddingpulver
1 Eigelb
in eine Tasse geben und glatt rühren

200 ml Sahne
150 ml Milch
unter rühren zu kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver dazu geben und nochmals aufkochen.

3 Eiweiße
80 g Zucker
steif schlagen und unter die heiße Vanillecreme mischen.

Die Creme auf den Tortenboden streichen, den Deckel mit der Mandelmasse auflegen, und mindestens 2 Stunden durchkühlen lassen.

7. Juni 2015

Zitronen-Biskuitrolle

Das ist ja mal wieder typisch! Die Erdbeeren sind reif und mich gelüstet es nach Zitronen!
Meine letzte Biskuitroulade ist so lange her. Lockerer Biskuitteig, gefüllt mir einer erfrischenden Zitronencreme.....hmmm.....die gehört doch irgendwie auf jede Kaffeetafel, oder nicht?


Backofen auf 200 Grad vorheizen

Biskuit:

Rühraufsatz einsetzen

4 Eier
120 g Zucker
1 TL Zitronenabrieb
1 P. Salz
in den Mixtopf geben und 4 Minuten/50 Grad/Stufe 3 weißschaumig rühren.
Ohne TM wird die Masse in 4-5 Minuten schaumig gerührt.

120 g Mehl
1/2 TL Backpulver
miteinander vermischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben daß keine Luft entweicht.

Die Biskuitmasse auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und in 12 Minuten goldbraun backen.
Die Teigplatte auf eine zweite Folie stürzen und mit der Backfolie sowie dem darübergestülpten Blech auskühlen lassen.

Zitronenpudding:

100 g Zitronensaft (Saft von 2 Zitronen)
150 g Weißwein
30 g Speisestärke
in den Topf wiegen und 4 1/2 Minuten/100 Grad/Stufe 1 aufkochen

2 Eigelb
dazu geben und 15 Sekunden/Stufe 2 ohne Temperatur unterrühren und auf Zimmerwärme abkühlen lassen.

Ohne TM:
Den Pudding in einem Topf auf dem Herd kochen, vom Feuer ziehen und ohne Hitze mit einem Schneebesen die Eigelbe unterrühren.


Zitronen-Buttercreme:

200 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
mit der Küchenmaschine zu einer dicken, weißschaumigen Masse rühren.

1 TL Zitronenabrieb daruntermengen.

Unter weiterem Rühren teelöffelweise den Zitronenpudding zufügen.

Das Blech und die Backfolie vom Biskuit lösen und die Zitronenbuttercreme gleichmäßig aufstreichen.
Die Biskuitrolle mit Hilfe der unteren Backfolie von der breiten Seite her aufrollen, mit Puderzucker bestäuben und bis zum Verzehr in die Kühlung stellen.




30. März 2015

Lahmacun

Da es oft Tage gibt an denen ich nicht so richtig weiß was ich kochen will, hat mir das Kochbuch von Stevan Paul "Auf die Hand" das heutige Mittagessen gerettet. Lahmacun - die türkische Spezialität kannte ich bisher nur vom Döner-Stand. Ist doch mal eine gute Idee das selbst mal auszuprobieren. 
Die Familie hat beschlossen: unbedingt mal wiederholen!



Teig für vier Fladenbrote:

250 g Mehl
10 g Hefe
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl
1 Spritzer Weißweinessig
170 ml lauwarmes Wasser
in den Mixtopf geben und 3 1/2 Minuten/Teigstufe miteinander verkneten. Anschließend mit leicht öligen Händen zu einer Kugel formen und zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Dazu gebe ich meinen Hefeteig immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Hackfleisch-Sugo:

300 g Rinderhack
15 g fein gehackte getrockneten Tomaten
1 fein gewürfelte Zwiebel
1 fein gewürfelte Knoblauchzehe
in etwas Olivenöl krümelig anbraten.

1 EL Tomatenmark dazu geben und kurz mitrösten.

1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Fenchelsaat
im Mörser fein zerstoßen, darüber streuen und mit

400 ml Rinderbrühe ablöschen.

Das Ganze 10 Minuten einkochen bis ein cremiger Sugo entstanden ist und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Joghurt-Sauce:

200 g Joghurt
20 g Feta
1 TL Olivenöl
gehackten Dill
1 TL Zitronensaft
Salz
gut miteinander vermischen und in einem Schälchen bereit stellen.

60 g Feta zerkrümeln und zur Seite stellen.

Salat:

1/2 Salatgurke in Würfel
2 Tomaten in Würfel
1 rote Zwiebel  in Ringe
1/2 Herz Römersalat in Streifen
glatte Petersilie gehackt
mit einer Marinade aus:
2 EL Olivenöl
2 TL Rotweinessig
1 TL Walnussöl
Salz und Pfeffer
anmachen.

Den gegangenen Hefeteig in 4 Portionen teilen und diese möglichst dünn ausrollen.
Je zwei Fladen bei 220 Grad für 6 bis 8 Minuten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Ofen hell backen.

Die Fladen mit dem Hackfleisch-Sugo bestreichen, den Salat darauf geben, den zerkrümelten Feta darüber streuen und mit der Joghurt-Sauce beträufeln. Die Fladen entweder offen servieren zu Rollen formen.



28. März 2015

Lieblings-Waffeln

Auf vielfachen Wunsch von Freunden, Freundesfreunden und meiner lieben Familie poste ich heute meine Lieblingswaffeln (...und nicht nur meine....) und zudem behaupte ich: ohne ein Waffeleisen im Haus ist das Leben ein Stückchen weniger lecker.
Das Rezept habe ich neulich erst in vierfacher Ausfertigung für 30 Geburtstagsgäste zum runden Fuffi für Best Friend gemacht. Der liebt sie! Am liebsten mit Vanille-Eis.


125 g Butter
100 g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker (oder 1 Päckchen gekauften)
1 Prise Salz
3 Eigelb
250 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
200 ml Milch
100 ml Mineralwasser

Alles zu einem geschmeidigen Teig rühren und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

3 Eiweiß steif schlagen, unter die Masse heben, Waffeleisen vorheizen (ich habe eins für die dicken Brüsseler Waffeln) und schon gehts los -----> lecker Waffeln backen!
 

6. Januar 2015

Dreikönigskuchen

Am Dreikönigstag laufen die Sternsinger, als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidete Jugendliche von Tür zu Tür, singen, hinterlassen die segnenden Anfangsbuchstaben ihrer Namen an der Haustüre und sammeln für einen guten Zweck. Ok, unsere Sternsinger hatten flinkere Schuhe an, sie ware schon am 3. Januar da.
Am Dreikönigstag wird normalerweise auch der Christbaum entschmückt. Diesen Brauch hab ich vertagt, da unser Baum immer noch schön frisch ausschaut.
Aber dafür habe ich heute, passend zum Dreikönigstag, einen Dreikönigskuchen gebacken. Eine Mandel wurde darin nicht versteckt, denn wir beide wissen genau wer hier im Haus die Königin ist.
Ich habe das Hefeteig-Rezept von meinen Streuseltalern verwendet, weil dieser wundebar flaumig wird.



Hefeteig:

15 g frische Hefe
50 g Zucker
130 g Milch
1 Prise Salz
in den Mixtopf geben und 2 1/2 Minuten/37 Grad/Stufe 2 erwärmen.

350 g Mehl
50 g  zimmerwarme Butter
1 Ei
dazu geben und 6 Minuten/Teigstufe verkneten.
Den Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Dazu gebe ich meinen Hefeteig immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

Den Teig kurz auf der Arbeitsfläche durchwalken und in 7 gleichgroße Stücke teilen. Diese zu Kugeln formen. Eine Kugel in die Mitte des Backblechs legen das mit Backfolie ausgelegt ist. Die restlichen Kugeln nicht zu dicht darum setzen und zugedeckt weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

1 Eigelb mit einem EL Sahne verkleppern und die Kugeln damit einstreichen.

Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen und 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene backen.


 

10. August 2014

Schwäbischer Apfelkuchen mit Schmandguß

Als ich am Freitagabend vom Büro nach Hause kam stand vor meiner Haustüre, von meiner lieben Maria aus der Nachbarschaft, ein großer Korb frisch gepflückter Klaräpfel. Das finde ich so nett!
Klaräpfel müssen fix verarbeitet werden, sonst werden sie schnell braun und mehlig. Die Auswahl fiel auf einen Kuchen, den ich über Jahre immer sehr gerne in Baden Württemberg gebacken hatte. Beim durchforsten meiner Rezeptebox ist mir das Rezept neulich wieder in die Hände geraten.
Und aus dem Rest im Korb? Der wurde zu insgesamt 3 l Apfelmus verarbeitet.


Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

300 g Mehl
2 Tl. Backpulver
2 EL Vanillezucker (selbt gemacht)
160 g Margarine oder Butter
160 g Zucker
2 große Eier
in den TM geben und 40 Sekunden/Stufe 4-5 rühren.

Teig in eine gefettete Springform streichen (26 cm)

6 normal große oder 12 kleine Äpfel entkernen, schälen, halbieren, in den TM geben, 3 Sekunden/Stufe 4 zerkleinern und auf dem Rührteig verteilen.

Für den Guss:

1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
1 P. Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
ab in den MIxtopf, 15 Sekunden/Stufe 4 vermischen und die Creme auf die Äpfel streichen.

5 EL Mandelblättchen darüber streuen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.
Meine Vorratskammer hatte keine Mandelblättchen, also habe ich vor dem herstellen vom Teig ein paar Mandeln in den Mixtopf gepackt und diese grob gehackt.

2 EL Butter in Flöckchen und 2 EL Zucker auf dem Kuchen verteilen.
Ofen auf 200 Grad hochschalten und den Kuchen ca. 20 Minuten weiterbacken. In der Form auskühlen lassen.



24. Juli 2014

Quark-Streusel-Kuchen

    Gestern schmökerte ich mich mal wieder durch meine Koch- und Backbücher und bekam beim Anblick der Streuselkuchen direkt Lust einen solchen zu backen. Im Kühlschrank hatte ich noch Quark der sich eigentlich in einen Käsekuchen verwandeln sollte und so entschied ich mich für einen Streuselkuchen mit Quarkfüllung.
    In meinem Backbuch stand bei dem Rezept für Streuselkuchen als Zutat 1 Paket Backmischung für Streuselkuchen. Das war's dann! Ich habe sicher vieles in der Vorratskammer, aber gewiß keine Backmischung.
    Dann basteln wir eben mal unser eigenes Potpourri:


    Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

    Vom gelernten Konditor bei uns im Haus weiß ich daß man die Butterstreusel im Verhältnis 2/2/3 mischt.
    2 Teile Butter/2 Teile Zucker/3 Teile Mehl. 

    150 g Butter
    150 g Zucker
    1 EL selbstgemachten Vanillezucker
    225 g Mehl
    in den Mixtopf wiegen, 40 Sekunden Stufe 4 zu Streuseln verarbeiten und umfüllen.

    Aus dem Backbuch "Backvergnügen wie noch nie" von 1980 mochte ich schon immer gern das Grundrezept für Quark-Ölteig:

    150 g Quark
    75 g Zucker
    1 EL selbstgemachten Vanillezucker
    1 Prise Salz
    6 EL Öl
    4 EL Milch
    in den Topf geben, 20 Sekunden/Stufe 3 vermischen,

    300 g Mehl
    1 P. Backpulver
    dazu geben, 1 1/2 Minuten Teigstufe miteinander verkneten und als Boden in ein gefettetes Backblech (27x37) drücken.

    500 g Quark
    2 Eier
    100 g Zucker
    Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone
    in den Mixtopf geben, 20 Sekunden/Stufe 4 vermischen und auf dem Teig verstreichen.

    "Mit oder ohne Zibeben?" Mein Nordlicht weiß inzwischen längst daß ich damit leckere, in Rum getränkte Rosinen meinte. Davon habe ich immer ein großes Glas auf Vorrat.

    2 gehäufte EL Zibeben darüber verteilen, die Streusel darüber streuen, 35-40 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

    Frisch gebacken ein Genuß!


    23. Juni 2014

    Erdbeer-Schnitten mit Frischkäse

    Die heimischen Erdbeeren verlocken zum Backen und damit wir diese süße Versuchung nicht alleine aufessen müssen nehmen wir sie am späten Nachmittag zu einem Grillabend bei Freunden als Nachtisch mit.
    Seit ich hier wohne habe ich die Möglichkeit Eier von glücklichen Hühnern zu bekommen und die Ergebnisse damit lassen mich den Kopf schütteln. Obwohl ich vorher immer die teuren Bio-Eier gekauft hatte war das Ergebnis meiner Backwerke nie so wie jetzt. Egal ob es der Biskuit, das Rührei oder der Eierlikör ist - jetzt habe ich wirklich das gelbe vom Ei.


    Backofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen

    4 Eier
    150 g Zucker
    1 EL selbstgemachten Vanillezucker
    in einer Maschine mit dem Schneebesen 4-5 Minuten dickschaumig aufschlagen

    100 g Mehl
    40 g Speisestärke
    1/2 TL Backpulver
    miteinander vermischen, auf die schaumige Eiermasse sieben, mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben, in die Backschnitte 23x23 cm füllen und 30-40 Minuten backen.
    Anschließend auskühlen lassen.


    Vorbereitung:
    8 Blatt weiße Gelatine in Wasser einweichen
    220 g (von 500) Erdbeeren in kleine Stücke schneiden
    3 Erdbeeren für die Garnitur zur Seite legen
    400 g Sahne aufschlagen, davon etwas für die Garnitur zur Seite stellen

    400 g Frischkäse
    150g Zucker   in den Mixtopf geben, 30 Sekunden/Stufe 3 cremig rühren und umfüllen.

    250 g Erdbeeren
    50 g Weißwein
    in den Mixtopf geben und 3 Minuten/50 Grad/Stufe 3 erwärmen.

    Die ausgedrückte Gelatine dazu geben und weitere 3 Minuten/50 Grad/Stufe 3 auflösen.

    Nach und nach ohne Temperatur den cremig gerührten Frischkäse auf Stufe 3 darunter rühren.

    Die steif geschlagene Sahne und die klein geschnittenen Erdbeeren mit Linkslauf gleichmäßig unterheben, auf den Biskuit in die Form füllen, glatt streichen.

    Die Torte nach Wunsch mit Sahnehäubchen, Erdbeerscheiben und Blättchen von der Zitronenmelisse dekorieren und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

    15. Juni 2014

    Mascarpone-Käsekuchen mit Blaubeeren

    ...und ewig lockt der Käsekuchen!
    Bei uns hat es sich herausgestellt daß es gut ist, am Wochenende einen Kuchen im Haus zu haben.
    Gut deswegen, weil wir meist mittags (zwischen 12 und 14 Uhr) warm essen, später gerne noch eine Tasse Kaffee trinken und dazu natürlich auch was für den süßen Zahn möchten. Danach gibt es nichts mehr, keine Brotzeit, kein Verschper, kein Abendbrot.
    Käsekuchen geht bei uns irgendwie immer. Und nachdem beim Wocheneinkauf Blaubeeren im Angebot waren, kam mir die Idee den Käsekuchen doch mal mit einem Beerenguß abzudecken.


    30 g Mandeln
    in den Mixtopf geben, 10 Sekunden/Stufe 8 zerkleiner und umfüllen.

    280 g Mehl
    150 g Butter
    90 g Zucker
    2 Eigelb
    1 Prise Salz
    Alles zusammen in den Mixtopf wiegen und  ca. 2 Minuten/Teigstufe zu einem Mürbteig verkneten.

    Ohne TM: alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten.

    2/3 des Teiges gleichmäßig auf den Boden einer 26er Springform drücken. Den restlichen Teig zu Rollen formen, an den Springformrand legen und ringsherum einen Rand hochziehen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen. Mit Frischhaltefolie abdecken und die Form 1/2 Stunde kühl stellen.

    Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

    500 g Mascarpone
    500 g Quark (20 %)
    4 Eier
    Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone1 EL Zitronensaft
    35 g Speisestärke
    in den Mixtopf geben und 30 Sekunden/Stufe 5 verrühren.

    Die gemahlenen Mandeln auf den Teigboden streuen, die Mascarpone-Quark-Füllung darauf geben und eine Stunde auf unterster Schiene backen.
    Den Backofen ausschalten und den Kuchen noch etwa 15 Minuten bei leicht geöffneter Ofentür abkühlen lassen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

    Den abgekühlten Kuchen auf eine Tortenplatte heben.

    250 g roten Fruchtsaft
    1 EL Zucker
    1 P. Tortenguß für Beeren (ungezuckert)
    klümpchenfrei aufkochen.

    350 - 400 g Blaubeeren
    dazu geben und erneut aufkochen lassen.

    Den  Beerenguß auf die Torte geben, abkühlen lassen und sich ein schönes Stück zum Kaffee schmecken lassen.


    10. Juni 2014

    Maulwurf-Muffins

    Am Wochenende hatte ich Appetit auf was süßes Obstiges. Im Kühlschrank lag eine Wassermelone und im Obstkorb befanden sich 3 einsame Bananen. Da wir gern Maulwurfkuchen essen, einer jedoch viel zu viel für uns zwei wäre, kam mir die Idee, mein schon sehr lange nicht mehr benutztes Muffinblech zu verwenden.
    Das ist dabei herausgekommen:


    für 12 Stück

    Backofen auf 180 Grad vorheizen

    60 g Mandelkerne
    30 g halbbittere Schokolade
    in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern.

    80 g Mehl
    30 g Kakaopulver (keine Kaba)
    2 TL Backpulver
    dazu geben, auf Stufe 2 kurz durchmischen und umfüllen.

    2 Eier
    120 g Zucker
    in den Mixtopf geben und 2 Minuten/Stufe 4 schaumig rühren.

    Maschine weiter auf Stufe 4 laufen lassen und dabei langsam
    80 g Öl zufügen.

    Nuß-Kakao-Mehlmischung
    130 g Schmand
    dazu geben und 30 Sekunden/Stufe 2 miteinander vermischen.

    Eine 12er Muffinform mit Papierbackförmchen auskleiden und den Teig gleichmäßig verteilen.
    Dabei ist es ok wenn die Förmchen nicht ganz voll werden.

    Im vorgeheizten Backofen 25 Minuten backen und auskühlen lassen.

    Füllung:

    200 g Sahne 
    50 g Schmand
    1 TL selbstgemachten Vanillezucker
    Steif schlagen

    2 Bananen in kleine Würfel schneiden und unter die Sahne heben.

    Die ausgekühlten Muffins aus der Form lösen, jeweils einen Deckel abschneiden und die Deckel fein zerbröseln.

    Die Bananensahne auf die Muffins verteilen und mit den Schokobröseln bestreuen.


    18. Mai 2014

    Mandelkuchen mit Nougat

    Es ist Sonntag und eigentlich hätte ich heute mal so richtig schön ausschlafen können. Doch was passiert? Punkt 7:30 Uhr sind die Glotzbebbel offen und an weiterschlafen war nicht mehr zu denken.
    Und was macht man an so einem angebrochenen Tag? Richtig! Einen Kuchen einrühren. Also kurz die Vorräte durchstöbert, dabei Reste von Mandelkernen und Schokolade gefunden, und los ging es.
    Herausgekommen ist ein wunderbar schmeckender, lockerer Rührkuchen.



     Eine Guglhupfform ausfetten und mit Grieß ausstreuen und den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

    250 g Butter 
    250 g Zucker
    1 EL selbstgemachten Vanillezucker
    1 Prise Salz
    schaumig schlagen.

    6 Eier
    nach und nach zufügen. Erst wenn ein Ei vollständig untergerührt ist das nächste dazu geben.

    450 g Mehl
    1 P. Backpulver
    sieben, miteinander vermischen und löffelweise in die schaumig gerührte Buttermasse rühren.

    150 g Milch zufügen und die Masse gut durchrühren.

    100 g Mandelkerne
    250 g Nougat (ich hatte heute noch 50 g Nougatschokolade zu verwerten und habe den Rest mit Nougat aufgefüllt)
    in den Mixtopf geben und 2 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern und unter den Teig ziehen.

    Den Teig in Backform füllen auf der mittleren Schiene 1 Stunde backen.
    Den Kuchen anschließend zehn Minuten abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.
    Nach Wunsch mit einer Glasur oder Puderzucker verzieren.


    10. April 2014

    Kärntner Buchteln

    Beim letzten Kochworkshop im Januar haben wir u.a. Buchteln gebacken. Superlecker waren sie und der Teig war richtig schön locker und flaumig. Nur empfand ich damals den Hefegeschmack als recht dominant. Das Originalrezept verlangt auf 500 g Mehl einen Würfel Hefe.
    Ich probierte es heute mit weniger Hefe und habe ein wunderbares Ergebnis.


    125 g Milch
    9 g Hefe
    40 g Butter
    30 g Zucker
    in den Mixtopf geben und 2 Minuten/37Grad/Stufe 2 verrühren,

    300 g Mehl
    1 kleines Ei
    1 EL selbstgemachter Vanillezucker
    1 Prise Salz
    1 EL Rum
    dazu geben und 3 Minuten/Teigstufe verkneten.

    Den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
    Hefeteig gebe ich immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

    Anschließend zu Buchteln formen, mit flüssiger Butter bestreichen, nochmals 15-20 Minuten gehen lassen in eine mit Butter ausgestrichene Form setzen, erneut mit Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 35-40 Minuten backen.
    Mit Puderzucker bestreut, frischen oder eingelegten Früchten oder mit Vanillesauce servieren.

    Wer mag füllt die Buchteln mit Marmelade, Pflaumenmus, Quark oder mit einer Nuss- oder Mohnmasse. Dazu die Teigstücke flach drücken, einen Löffel Fülle darauf geben, verschließen und mit der Naht nach unten in die Form setzen.





    5. April 2014

    ausprobiert: Marzipan-Nuß-Zopf

    Heute habe ich etwas nachgebacken das schon länger auf meiner Nachkochliste steht: 
    den Marzipan Nusszopf von Manuel.
    Zu finden auf seinem, mit vielen wunderbaren und optischen 
    Leckerbissen gespickten Blog Dampfi kocht & backt.
    Ich war überrascht welch überdimensionales Monster ich da heute erschaffen habe. 
    Eben zum Kaffee hörte ich nichts anderes als hmmm, oohhh, boarhhh und fmeckt daf geil!
    @ Manuel: herzlichstes Dankeschön für dieses überaus leckere süße Stückle.

    Ich habe mich im Großen und Ganzen an Manuels Rezeptangaben gehalten, nur den Hefeanteil halbiert und weil ich nicht mehr so viele Haselnüsse hatte, den Rest mit Mandeln aufgefüllt.


    Vorbereitung - Marzipan herstellen:

    120 g Mandelkerne
    in den Mixtopf geben, mit Wasser bedecken und 4 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 erhitzen. Anschließend durch das Garkörbchen abseihen und die Mandeln aus der Schale drücken

    120 g Zucker
    10 Sekunden/Stufe 10 mahlen. Damit der Deckel nicht so einstaubt, spanne ich ein Zewa zwischen Topf und Deckel ein.

    Die Mandelkerne dazu geben und 30 Sekunden/Stufe 10 fein mahlen.  Zwischendurch den Deckel öffnen und das Mandelmehl von der Seitenwand nach unten schieben.

    10-15 g Amaretto oder 1-2 EL Rosenwasser
    zufügen, 2-3 Minuten/Brotteigstufe verkneten und anschließend zwischen zwei Backfolien dünn ausrollen.

    Hefeteig:

    100 g Milch
    100 g Sahne
    1/2 Würfel Hefe
    50 g Zucker
    in den Mixtopf geben und 2 1/2 Minuten/37 Grad/Stufe 1 erwärmen.

    500 g Mehl
    100 g Eierlikör
    3 Eigelb
    1 Prise Salz
    10 g Öl dazu geben und 5 Minuten/Teigstufe kneten.

    Den Teig 30 Minuten gehen lassen.
    Tip: Hefeteig gebe ich immer in die Schüssel vom Siebservierer (ohne das Sieb), lege den Deckel auf und stelle sie in die Microwelle bei angelehnter Tür. Die Wärme der Lampe reicht wunderbar aus um den Teig wachsen zu lassen.

    Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen!

    Die Luft aus dem gegangenen Teig gut heraus kneten, zu einem Rechteck ausrollen und die Marzipandecke mithilfe der Backfolie darauf legen.

    160 g Haselnußkerne
    40 g Mandelkerne
    in den Mixtopf geben und 10 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern.

    35 g Sahne
    100 g Zucker
    1 Messerpitze gemahlene Vanille
    dazu geben, kurz auf Stufe 3 vermischen.und auf dem Marzipan verteilen.

    Anschließend den Teig aufrollen, längs aufschneiden und beide Teile mit der offenen Seite nach oben miteinander verschlingen.
    Den Zopf auf ein Blech geben und zugedeckt weitere 15-20 Minuten gehen lassen.
    Dann bei 170 Grad etwa 35- 40 Minuten backen.

    Rumglasur:
    110 g Puderzucker
    2 EL Rum
    2 EL heißes Wasser
    in ein Schälchen geben, gut miteinander vermischen und den Zopf damit einstreichen.




    29. März 2014

    Christl's Soufflé-Käsekuchen

    Was macht Frau wenn sie einen ganzen Abend für sich allein hat? Richtig! Erst mal einen flaumigen Kuchen backen, dann schön in die Wanne legen und anschließend in "Ein ganzes halbes Jahr" schmökern. Schöner kann die lange Arbeitswoche kaum enden.
    Den Käsekuchen hab ich recht lange nicht mehr gebacken. Wieso eigentlich? Dabei hat man ihn doch ziemlich schnell eingerührt - genau das richtige Rezept für einen  Freitagabend.

    Liebe Christl, ich weiß daß es bei Dir im Himmel sehr friedlich ist und es Dir dort gut geht. Dies ist Dein Rezept und dieser Blogbeitrag ist Dir gewidmet. Wie Du siehst, gelingt mir Dein flaumiges Wölkchen nach wie vor.


    - Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
    - Eine Springform von 26 cm Durchmesser einfetten

    7 Eier trennen
    Eigelb in den Mixtopf geben und Eiweiß sehr steif schlagen.

    600 g Frischkäse
    150 g Joghurt
    150 g Sahne
    170 g Zucker
    70 g Speisestärke
    1 Msp. gemahlene Vanille
    1 Prise Salz
    zu den Eigelben in den Mixtopf geben und 20 Sekunden/Stufe 4 cremig rühren.

    Ohne TM:
    Alle Zutaten gut miteinander vermischen, dabei die Speisestärke gesiebt zugeben.

    Die Masse nach und nach zum Eischnee geben und vorsichtig unterrühren. Anschließend in die Springform geben und 60-70 Minuten backen.

    Den Kuchen nicht sofort aus dem Ofen nehmen sondern erst im abgeschalteten Ofen bei geschlossener Tür stehen lassen.
    Nach 15 Minuten die Backofentür einen Spalt öffnen und auskühlen lassen.










    23. März 2014

    Thüringer Huckelkuchen

    In einem alten Schulkochbuch, welches ich auf einem Flohmarkt für 50 Cent erworben habe, entdeckte ich ein Rezept für folgende Thüringer Spezialität. Man kennt es in der Gegend auch unter dem Namen Prophetenkuchen oder Aufläufer. Ich kannte bisher weder eine der drei Bezeichungen noch habe ich je eine solch huckelige Süßspeise gegessen. Und nachdem ich diese Köstlichkeit nachgebacken habe, empfinde ich das als große Lücke in meinem bisherigen Dasein.
    Der Teig ist schnell angerührt, schnell gebacken und ebenso schnell auf dem Tisch. 


    Im Originalrezept wird der gebackene Kuchen dick mit flüssiger Butter bestrichen und mit Puderzucker bestäubt.
    Damit ich das Eiweiß verwertet bekomme, habe ich es zu Schnee geschlagen, auf den gebackenen Fladen verteilt, noch wenige Minuten gebacken und auf die Butterschicht verzichtet.

    Wichtige Mitteilung an alle Teigschlecker: laßt es, der schmeckt roh überhaupt nicht!
     

    Ganz wichtig scheint wohl der hochprozentige Alkohol zu sein der hier verwendet wird. Nur dadurch soll der Kuchen huckelig werden.



    Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

    Für ein Backblech:

    8 Eigelb

    8 EL Öl
    8 EL Rum 54 %
    8 EL Mehl
    in dem Mixtopf geben und 30 Sekunden/Stufe 4 gut verrühren.


    Ohne TM:

    - Eigelbe schaumig schlagen

    - Öl darunter rühren
    - Rum unterrühren
    - gesiebtes Mehl einrühren
     

    Den Teig auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und 10 Minuten bei 200 Grad backen.
    In der Zwischenzeit die Eiweiße steif schlagen, dabei 3 EL Puderzucker hinzufügen, auf dem Kuchen verteilen und weitere 5 Minuten backen bis Schneeleicht gebräunt ist.






    16. März 2014

    Eierlikörgugelhupf mit Schokostücken

    Der heutige Samstagmorgen begann mit einer Planänderung. Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück mit dem Rad hinaus und anschließend im nahegelegenen Haimhausen einen Spaziergang entlang der Amper machen. Doch der Blick aus dem Fenster sagte mir, daß daraus heute nichts mehr wird. Und was macht Frau wenn Plan A nicht funktioniert?
    Mein Plan B für den heutigen Tag führte mich in die Küche: einmal an diesem wunderbar saftigen Kuchen genascht und man kann der Versuchung nicht mehr widerstehen.
    Und der Rest vom Tag? Kino gucken, Musik hören, Kuchen essen und schlafen.


    Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen.
    Eine Gugelhupfform gut mit Fett ausstreichen.

    250 g Backmargarine
    180 g Zucker
    2 EL selbstgemachten Vanillezucker 
    schaumig schlagen. 

    4 Eier
    einzeln dazu rühren

    150 g selbstgemachten Eierlikör
    2 EL Rum
    dazu geben und unterrühren.

    250 g Mehl
    2 TL Backpulver
    miteinander vermischen und mit den anderen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

    100 g Zartbitterschokolade
    hacken und zum Schluß vorsichtig unter den Teig heben.

    In die Backform streichen und 60-70 Minuten goldgelb backen.
    Nach dem Backen auf ein Kuchengitter stürzen, auskühlen lassen und nach Wunsch mit einem Guß oder mit Puderzucker verzieren.