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20. Dezember 2013

Zimtsterne

Leider ist meine Zimtsternquelle nach Baden Württemberg ausgewandert und mir bleibt nichts anderes übrig als selbst die Ärmel hochzukrempeln. Hab sie zwar vor einiger Zeit (ok, es ist schon ein paar Jährchen her aber daß es Jahre sind verdrängt man immer gerne) schon mal probiert zu backen was auch gut funktionierte aber das ganze Gebebb war mir damals einfach zu viel.
Die eigene Reife läßt uns geduldiger werden und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen: wunderbar weiche und vor allem leckere Zimtsterne!


Für ca. 40 Stück:

380 g Zucker (250 g für den Teig und 130 g für die Glasur)
in den Mixtopf wiegen, 20 Sekunden/Stufe 10 pulverisieren und umfüllen.

2 Zimtstangen
50 g Zucker
in den Topf wiegen und ebenfalls 20 Sekunden/Stufe 10 pulverisieren.

500 g Mandeln
dazu wiegen und 20 Sekunden/Stufe 10 mahlen.

250 g vom gemahlenen Puderzucker
Abrieb von 1 Biozitrone
1 EL Kirschwasser
2 Eiweiß (Größe L)
dazu geben und das Ganze 10 Sekunden/Stufe 5 miteinander vermischen.

Den Teig in Folie gewickelt kalt stellen. Ich habe ihn über Nacht ruhen lassen.

Für den Guss:
1 Eiweiß (Größe L)
130 g Puderzucker
in den Mixtopf geben und 3 Minuten/Srufe 4 dickflüssig verrühren.

Den Teig zwischen zwei Folien ca. 1 cm dick ausrollen.

Die Sternchen können auf zwei verschiedene Varianten ausgestochen werden: einmal  mit dem Guß bestreichen und so dicht wie möglich Sterne ausstechen. Anschließend die Masse wieder verkneten, dabei so viel Mandelmehl zufügen bis der Teig nicht mehr klebt und erneut ausrollen. Für diese Variante wird mehr Guß benötigt.


Wer den Teig lieber seperat ausstechen möchte trägt die Glasur auf die einzelnen Sterne auf und zieht sie am besten mit einem Holzspieß bis in die Spitzen.

Anschließend im auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 12-15 Minuten ausbacken. Der Eischnee soll hell bleiben. Nach dem Auskühlen in Dosen aufbewahren.

Da ich noch nicht im Besitz eines klappbaren Zimtsternausstechers aus Edelstahl bin, habe ich mein Förmchen nach jedem Stern in einem Schüsslchen mit heißem Wasser geschwenkt und etwas auf Küchenkrepp abgeklopft.





30. November 2013

Nougat-Plätzchen

Wenn ich das Wort Nougat höre, dann höre ich die Englein singen.
Für alle Nougatliebhaber sind diese leckeren Plätzchen ein absolutes Muss auf dem Weihnachtsteller! Gebacken verflüssigt sich der Nougat-Kern und bleib anschließend schön cremig.


200 g Nougat in grobe Stücke
in den Mixtopf geben und 3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern.

300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
100 g zimmerwarme Butter
1 Ei
dazu geben und in 30-40 Sekunden/Stufe 4 zu einem glatten Teig verkneten.
Diesen in Frischhaltefolie gewickelt 1/2 Stunde kalt stellen.

Ohne TM: 
Den Nougat für den Teig in kleine Stücke schneiden.
Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen. Alle übrigen Zutaten dazu geben und mit dem einem Rührgerät zu einem glatten Teig verarbeiten.

In der Zwischenzeit weitere 200 g Nougat in 80 kleine Würfel schneiden und kühl stellen.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig in 8 gleichgroße Teile trennen, jedes Teigstück zu einer Rolle formen und in 10 Stücke schneiden. Die einzelnen Stückchen flach drücken, einen Nougatwürfel hinein setzen, diesen gut mit Teig umschließen und zu einer Kugel formen.
Die Kugeln auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech setzen kurz noch einmal kühl stellen und auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen und nach Wunsch mit Kuvertüre und Pistazien verzieren.


>> Modifiziert nach einem Rezept von Dr. Oetker <<

25. November 2012

Quarkstollen

Ein Christstollen gehört für mich genauso zu Weihnachten wie ein festlich geschmückter Christbaum.
Stollenbacken finde ich auch gar nicht schwer. Ein paar Zutaten besorgt und schon verwandle ich meine Küche in eine köstlich duftende Zuckerbäckerei.
Und wieder habe ich mich für einen Quarkstollen entschieden der entgegen dem Hefestollen zwar weniger lang haltbar ist, aber dafür sofort angeschnitten werden kann, da er nicht durchziehen muß.
Ganz wichtig ist mir beim Weihnchtsbacken die erstklassige Qualität, frisch vom Stück abgeschnitten Zitronat und Orangeat. Das kann man mit dem abgepackten nur nach Chemie schmeckenden überhaupt nicht vergleichen.


 Für einen großen oder 2 kleine Stollen:

150 g geschälte Mandeln
Zitronenschale einer Bio-Zitrone (mit dem Sparschäler abgeschält)
120 g Orangeat
120 g Zitronat
in den Mixtopf geben und 6-10 Sekunden/Stufe 7 je nach Feinheitswunsch zerkleinern.

500 g Magerquark
2 Eier
150 g Zucker
125 g Butter (flüssig und abgekühlt)
1 geh. EL selbstgemachter Vanillezucker
1 Prise Salz
in den Mixtopf geben und 40 Sekunden/Stufe 4 cremig rühren.

500 g Mehl
1 P. Backpulver
vermischen und auf die Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Vertiefung drücken und die Quarkmasse sowie alle anderen Zutaten dazu geben. Alles zu einem Teigen verkneten und einen großen oder zwei kleine Stollen formen und auf das mit Backfolie belegte Backgitter legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 45-60 Minuten nicht zu dunkel backen.

Den einen Stollen friere ich nach dem Erkalten ein und den anderen bestreiche ich sofort nach dem Backen mit 3-4 EL flüssiger Butter und bestäube ihn dick mit Puderzucker.



21. November 2012

Kokosnuß-Makronen

Diese kleinen Schönheiten sind der Grund weshalb die Kokosnuß den Weg in mein Herz gefunden hat. Mit wenigen Zutaten zaubert man ein kleines, zuckersüßes, außen knusprig und innen saftiges Vergnügen das nicht nur an Weihnachten schmeckt.

Bisher habe ich die Masse in einem Töpfchen auf dem Herd erwärmt, aber das kann das Maschinchen genausogut. Auf dem Herd darauf achten, daß es nicht zu heiß wird. Wenn man die Masse mit der Hand berührt und sie ist gut warm dann ist es genug.


Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

für 30-35 Stück (je nach Größe)

200 g geriebene Kokosnuß
200 g Zucker
3 Eiweiß
1 Prise Salz
1-2 EL Mandel- oder Orangenlikör
in den Mixtopf geben und 3 1/2 Minuten/60 Grad/Stufe 1 erwärmen und miteinander vermischen, dabei 2-3 Mal die Masse vom Rand schieben. Abkühlen lassen und Mithilfe von 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backgitter (Oder Oblaten) formen und 12 Minuten hell backen.

Wer mag kann die Makronen noch in flüssige Schokolade tauchen, dünn mit Schokostreifen überziehen oder einfach in natura belassen.




19. November 2012

Safran-Kipferl

Safran ist aus zwei Gründen für mich interessant: einmal gefällt mir die sonnengelbe Farbe die an die Speisen übertragen werden und ich mag diese dezent herbe Süße. Also wer den Geschmack von Safran mag, mag auch diese Kipferl.
Ich zumindest mag sie sehr und sie zählen seit 2 Jahren in der Vorweihnachtsszeit zu meinen Top Favorites. Das Rezept stammt von einer Kochfreundin aus meinem alten Forum.
Einzig die Menge an Kurkuma habe ich geändert, hier will ihr Rezept 1/2 TL.


Für ca. 35-40 Stück

50 g abgezogene Mandeln
in den Mixtopf wiegen und 10 Sekunden/Stufe 8 mahlen.
 
150 g Mehl
100 g kalte Butter in Stücken
40 g Zucker
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Döschen gemahlener Safran
1/4 TL Kurkuma
einige Tropfen Butter-Vanille-Aroma
1 Eigelb
dazu geben und 45 Sekunden/Stufe 4 oder von Hand verkneten.
Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und gekühlt ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Aus dem Teig kleine Kipferl formen, auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backgitter legen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 12-14 Minuten backen. 
Die Kipferl noch warm im Zucker wälzen.


12. November 2012

Zwetschgenbusserl


Da man bei Mela von touche-à-tout 2 Beiträge einschicken darf, hab ich heute noch ein kleines Schmankerl für ihren Blog-Event "Weihnachtsbäckerei" und natürlich für Euch alle.


Vorbereitung:
150 g Dörrzwetschgen so fein wie möglich würfeln

Marzipan herstellen:
200 g Mandelkerne
in den Mixtopf geben, mit Wasser bedecken und 4 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 erhitzen. Anschließend durch das Garkörbchen abseihen und die Mandeln kinderleicht aus der Schale drücken

200 g Zucker
10 Sekunden/Stufe 10 mahlen. Damit der Deckel nicht so einstaubt, spanne ich ein Zewa zwischen Topf und Deckel ein.

geschälte Mandeln
dazu geben und 30 Sekunden/Stufe 10 fein mahlen.  Zwischendurch den Deckel öffnen und das Mandelmehl von der Seitenwand nach unten schieben.

30 g Amaretto
zufügen und 2-3 Minuten/Brotteigstufe verkneten

Anstelle von Amaretto können auch 3 EL Rosenwasser (Apotheke) und 3 Tropfen Bittermandelöl verwendet werden.
Rezept Zwetschgenbusserl:

120 g Mandelkerne
30 g brauner Zucker
60 g Milchschokolade
in den Topf wiegen, 10 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern und umfüllen.

gewürfelte Dörrzwetschgen
Mandelmischung
100 g Marzipan
120 g kalte Butter
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Eigelb
1 Msp. Zimt
dazu geben und 1 Minute/Teigstufe miteinander vermischen und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.
Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus dem Teig Kugeln von ca. 1 - 1/2 cm formen und auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backgitter oder Blech setzen.
Im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad 13-15 Minuten backen.
Die noch warmen Kugeln mit der Oberseite in Zimtzucker drücken und am besten in Blechdosen aufbewahren.

10. November 2012

Weihnachtsgewürz


Alle Gewürze sind getrocknet:

10 g Orangenschale
10 g Zitronenschale
1 Stück Ingwer (3 g)
1 TL Anissamen
6 Sternanis
1 Vanilleschote, in Stücken
5 Zimtstangen
5 g Muskatblüte
5 g Zimtblüte
15 g Koriander (ganz)
15 g Kardamom (in Schale – grün)
5 g Pimentkörner
5 g Nelken
im Mixtopf 1 Minute/Stufe 10 mahlen, unter mehrmaligem durchrühren 5 Min. abkühlen lassen, nochmals 1 Minute/Stufe 10 mahlen und luftdicht in Schraubgläser abfüllen.



9. November 2012

Lebkuchen-Brownies


Mela von touche-à-tout wünscht sich
Beiträge rund ums Weihnachtsgebäck.
Da mach ich doch gerne mit. Meine Lebkuchen-Brownies sind herrlich süß und saftig - genau richtig für die Pflege des "mittleren Rings". :)


Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Vorbereitung:

200 g Haselnußkerne
in den Mixtopf geben, 4 Sekunden Stufe 7 zerkleinern und umfüllen.

Marzipan:

200 g Mandelkerne
in den Mixtopf geben, mit Wasser bedecken und 4 Minuten/Varoma/Linkslauf/Stufe 1 erhitzen. Anschließend durch das Garkörbchen abseihen und die Mandeln aus der Schale drücken

200 g Zucker
10 Sekunden/Stufe 10 mahlen.

die geschälten Mandeln
dazu geben und 30 Sekunden/Stufe 10 fein mahlen.  Zwischendurch den Deckel öffnen und das Mandelmehl von der Seitenwand nach unten schieben.

30 g Amaretto
zufügen und 2 Minuten/Brotteigstufe verkneten. Umfüllen, Mixtopf braucht nicht gespült werden.

60 g Orangeat
1 EL Zesten von einer Bio-Orange
in den Mixtopf geben und 8 Sekunden/Stufe 7 zerkleinern.

200 g Marzipan
40 g neutrales Öl
dazu wiegen und 15 Sekunden/Stufe 3 miteinander vermischen.

gem. Haselnüsse
300 g Milch
250 g Mehl
50 g Zucker
50 g  Zuckerrübensirup
1 EL selbstgemachten Vanillezucker
1 geh. TL selbstgemachtes Weihnachtsgewürz
2 EL Back-Kakao
1 Prise Salz
1 geh. TL Hirschhornsalz in 2 EL Wasser aufgelöst
dazu geben und das Ganze 40 Sekunden/Stufe 4 zu einem glatten Teig rühren.

Den eckigen Backrahmen (Lumara) ca. 25 x 28 cm auf das mit Backfolie ausgelegte Backgitter legen, den Teig darin gleichmäßig verstreichen und 30 Minuten backen. Backofen ausschalten und weitere 5 Minuten nachbacken. Ausküphlen lassen.

150 g Sahne aufkochen, von der Kochstelle nehmen und
150 g Zartbitter-Schokolade darin auflösen.

Den Guß auf die Teigplatte gießen, dabei die Form so schräg halten, daß das Schokoladengemisch schön  in alle Ecken fließen kann.

Mit
2 EL gehackte Pistazien
1 EL Orangenzesten
garnieren und am besten über Nacht ziehen lassen.
Dieser Schokoguß läßt sich prima schneiden und zerbricht nicht.


4. November 2012

Husaren-Krapfen



80 g Haselnüsse
in den Mixtopf geben und 15 Sekunden/Stufe 10 mahlen.

200 g kalte Butter in Stückchen
100 g Zucker
2 Eigelbe
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl
dazu geben und 45 Sekunden/Stufe 4 verkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

1 Schälchen mit grob gehackten Mandeln

Aus dem Teig kleine Kugeln formen (etwa Walnußgröße) und mit dem Kochlöffelstiel eine kleine Vertiefung eindrücken. Mit der Oberseite in gehackte Mandeln drücken und 15-17 Minuten backen.

Puderzucker
2-3 EL Johannisbeer- oder Himbeergelee

Abkühlen lassen, dicht an dicht nebeneinander gelegt mit Puderzucker bestreuen, Gelee erhitzen bis es flüssig ist und in jedes Stück mit über einen Teelöffel etwas flüssiges Gelee tropfen lassen.

Die Marmelade sollte mindestens einen Tag lang trocknen bevor man die Krapfen in eine Dose verpackt.
Zwischen die einzelnen Lagen lege ich Pergamentpapier.


4. Dezember 2011

Karamell-Nuss-Würfel



Backofen auf 200 Grad vorheizen.

100 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
in den Mixtopf füllen und 1 Minute/Stufe 4 schaumig schlagen.

200 g Mehl
dazu wiegen und 40 Sekunden/Stufe 4 unterkneten.

In Frischhaltefolie gewickelt 1 Stunde kalt stellen.

Teig als Boden in eine mit Backfolie ausgelegte Springform (26 cm) drücken und 20 Minuten vorbacken.

für den Belag:

60 g Butter
90 g Honig
110 g brauner Zucker
110 g Sahne
in den Mixtopf wiegen und 3 Minuten/100 Grad aufkochen lassen.

500 g Nußmischung extra von Seeberger (darin enthalten sind Cashewnüsse, Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse)
grob zerhackt oder im Ganzen dazu geben und 1-2 Minuten/Linkslauf/Sanftrührstufe gut mit der Honigmasse vermischen.

Die Nussmasse auf den vorgebackenen Boden verteilen und 15 - 18 Minuten backen.
Völlig auskühlen lassen - am besten über Nacht - und mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden.

Cappuccino-Herzen


Heute habe ich mit wenigen Abwandlungen ein tolles Rezept von meiner netten Koch- und Backfreundin Annemarie Grychtol - Niewolik nachgebacken. Es wurde in der aktuellen Kochzeitschrift von Lesern für Leser "Mein Lieblingsrezept" abgedruckt.

Alle sonntagssüßen Leckereien werden heute von Kathrin gesammelt und bei Pinterest veröffentlicht.



 So hab ich es gemacht:

200 g Mehl
1 Eigelb
125 g Butter
75 g Zucker
50 g Schokoladenraspel
1 P. Vanillezucker
1 EL Cappuccinopulver
in den Mixtopf wiegen und 1 Minute/Teigstufe miteinander verkneten.

In Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde rasten lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen, Herzen ausstechen, auf mit Backfolie ausgelegte Bleche setzen und jeweils 12-15 Min. backen.
Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und erkalten lassen.


200 g dunkle Schokoladenglasur
im warmen Wasserbad schmelzen.

Die Hälfte der Herzen je zur Hälfte in die Kakaoglasur tauchen und mit je 2 Schokoladenherzchen dekorieren.



2 EL Blaubeer-Zimt-Marmelade
erwärmen, die andere Hälfte der Herzchen damit bestreichen und mit den dekorierten Herzchen zusammen setzen.

Mein Beitrag zur



28. November 2011

Advent-Gewürzschnitten


Backofen auf 180 Grad vorheizen

250 g Mandeln oder Haselnüsse oder beides gemischt
3 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern und umfüllen.

100 g Butter
2 Eier
250 g Zucker
80 g Milch
25 Sekunden/Stufe 5 verrühren

250 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Adventzauber
1 /2 EL Kakao und die gemahlenen Nüsse 25 Sekunden/Stufe 4-5 verrühren.

Den Teig auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech streichen und 20 Minuten backen.
Komplett auskühlen lassen, die Teigplatte mit Zimtglasur bestreichen und mit gehackten Nüssen bestreuen.
Die Glasur kurz trocknen lassen und in kleine Schnitten schneiden.
Ich streue auf die frisch aufgestrichene Glasur gerne noch ein paar Nußbrösel darüber.

Weihnachtlicher Gewürzzucker "Adventzauber"

alle Gewürze sind möglichst ganz und getrocknet

4 Zimtstangen
2 TL Anissamen
2 TL Koriander (ganz)
2 TL Kardamon (in Schale-grün)
frisch ger. Muskatnuß oder ein kleines Reststückchen
1/2 TL Nelken
5 Sternanis
2 TL Orangenschale
2 TL Zitronenschale
1 Vanilleschote in Stücken
im Mixtopf 1 Minute/Stufe 10 mahlen, 5 Min. auskühlen lassen, nochmals 1 Minute/Stufe 10 mahlen und gut mit

1 Schraubglas voll Zucker vermischen. Menge je nach Wunsch; ich nehme ca. 400 g Zucker

Zum würzen von allem was nach Weihnachten schmecken soll: Tee, Kaffee, Milchschaum, Punsch, Sahne, Cremes, Waffeln, Kuchen, Plätzchen.....

Und zum Verschenken gibt es dieses Rezept auch für eine Backmischung aus dem Glas:




Dies ist mein Beitrag zur



Alle sonntagssüßen Leckereien werden heute von Nina Fräulein Text gesammelt und bei Pinterest veröffentlicht. 

Die leckersten Pfefferkuchen die ich kenne

Heute denke ich immer wieder gerne darüber nach wie die Vorweihnachtszeit aussah, als ich noch ein Kind war.

Ich bin in einem kleinen Dörfchen im Vogtland aufgewachsen und erinnere mich, daß wir immer ganz viel Schnee hatten.
Wir machten Schneeballschlachten während wir auf den Schulbus warteten, bauten zu Hause im Garten Schneemänner und Schneehütten. Oft konnten wir es kaum erwarten bis die beiden Teiche mitten im Ort zugefroren waren. Als es dann endlich soweit war, fix Schlittschuhe angezogen und rauf auf's Eis. Was haben wir für schöne Pirouetten gedreht!
In der "Huhle" konnten wir rodeln und oft hatten wir blau gefrorene Hände und Füße.

Zu Hause bei Mutti war es immer wohlig warm. Der Küchenherd war unser liebster Platz wenn wir halb erfroren vor draußen hereinkamen. Über der warmen Herdplatte haben wir unsere halbgefrorenen Handflächen aneinander gerieben bis sie warm waren. Manchmal duftete es hier fein nach Honig, Zimt und Mandeln. Am intensivsten war dieser Duft wenn Mutti diese wunderbaren Pfefferkuchen gebacken hatte. 

Ich bin froh, daß ich nach all den Jahren das eigentlich schon verschollene Rezept wieder ergattern konnte, schreibe es hier auf und hoffe, daß ich dazu komme, sie auch dieses Jahr wieder zu backen.
Am liebsten mag ich sie ganz nacked - ohne Oblaten, ohne Glasur.




500 g Mehl und 1/2 P. Backpulver in eine Schüssel sieben.

150 g Mandeln 5 Sekunden/Stufe 8 mahlen, zum Mehl geben

125 g Zitronat 5 Sekunden/Stufe 5 hacken, zum Mehl geben

125 g in Rum eingelegte Rosinen und
2 mittelgroße Äpfel (Sorte Boskop ist am besten) 2-3 Sekunden/Stufe 4  zerkleinern, zum Mehl geben

250 g Zucker
120 g Honig
200 g Zuckerrübensirup
190 g Butter
2 Eier
in den Mixtopf geben und 5 Minuten/90 Grad/Stufe 1 erwärmen oder in einem Topf auf kleiner Stufe langsam zergehen lassen. Gut rühren und nicht zu heiß werden lassen! Alles über das Mehl geben.

Weiterhin

1/2 P. Lebkuchengewürz
1/2 TL Zimt
1/2 TL gem. Nelken (nicht zu viel)
Abrieb einer Zitrone
5 g Hirschhornsalz in ganz wenig Wasser aufgelöst
250 g Kokosraspel

Alles gut miteinander verkneten und ca. 1 TL pro Häufchen (Walnußgröße) auf  Backfolie oder Oblaten streichen und bei 175 Grad goldbraun backen.

Nach Belieben mit einer Glasur verzieren.

Aus dieser Masse bekommt man ca. 120 Pfefferkuchen mit einer Größe von ca. Ø 5 cm.

19. November 2011

Orangen-Ingwer-Kipferl

Ob in süßem Gebäck oder herzhaften Gerichten, als Tee oder zwischendurch mal ein kandiertes Stückchen ins Göschle geschoben - ich liebe Ingwer!
Deshalb war ich auch gleich von dem Rezept meiner netten Koch- und Backfreundin Evelyn Müller sehr angetan. Es wurde in der aktuellen Kochzeitschrift von Lesern für Leser "Mein Lieblingsrezept" abgedruckt.
Ich wußte sofort: die sind ein absolutes MUSS!

Die Mischung aus Keksteig, Ingwer, dunkler Schoki und Orangen finde ich einfach göttlich!



2 kleine Stücke getrockneten Ingwer
100 g Mandelkerne
in den Mixtopf geben und 15 Sekunden/Stufe 10 mahlen.

200 g Mehl
125 g Zucker
1 EL Vanillezucker (selbst gemacht)
1 Ei
125 g kalte Butter
dazu geben und 1 Minute/Stufe 4 verkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 1 Stunde kühl ruhen lassen.

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Teig in kleinen Portionen zu Kipferln formen und auf der mittleren Schiebeleiste in 8-10 Minuten backen.

Die Kipferl auskühlen lassen.

150 g Zartbitter-Kuvertüre schmelzen, die Spitzen der Kipferl darin eintauchen, mit
1 P. Orangenaroma bestreuen, trocknen lassen und in eine Keksdose schichten.
                                                                                         

18. November 2011

Zarte Vanillekipferl

....mein absolutes Lieblingsrezept.

Wenn es nach meinen Lieben geht, bräuchte ich in der Vorweihnachszeit gar nichts anderes mehr backen. Hauptsache es gibt diese Vanillekipferl und möglichst Kiloweise!
Viele Rezepte habe ich im Laufe der Jahre schon ausprobiert und immer wieder komme ich zu dem Entschluß - diese sind einfach die Besten. Superzart und superlecker.



100 g abgezogene Mandeln
in den Mixtopf wiegen und 10 Sekunden/Stufe 8 mahlen.

280 g Mehl
70 g Backzucker
1 Prise Salz
200 g kalte Butter in Flöckchen
2 Eigelbe
dazu wiegen und 1 Minute/Stufe 4 verkneten.

Ohne TM knetest Du aus den Zutaten rasch zusammen.

Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 2 Stunden kühl ruhen lassen.

Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Den Teig in kleinen Portionen zu Kipferln formen und auf der mittleren Schiebeleiste in 8-10 Minuten goldgelb backen.

Die Kipferl 2-3 Minuten ausdampfen lassen und noch warm vorsichtig in der Vanillezuckermischung wenden. Dazu vermische ich jeweils 5 Päckchen Bourbon-Vanillezucker und weißen Vanillezucker in eine flache Schale, gebe jeweils 2 Kipferl dazu und schwenke die Schale vorsichtig. Die Kipferl wenden, noch mal schwenken und ab damit in die Keksdose.

Die Masse reicht, je nach Größe, für ca. 70-80 Kipferl.

Nachtrag zum Formen von Hand: Ich habe mal einen Wiegetest gemacht: 8 g pro Teigstück zwischen den Händen zuerst zu einer Murmel, anschließend zu einer 9-10 cm langen Schlange formen und als Kipferl geformt auf das Blech legen. Darauf achten daß die Enden nicht zu spitz sind(die werden sonst zu schnell dunkel) und der Teig nicht zu warm wird. Wenn man die Kipferl-Enden so verbiegt daß sie sich leicht anschauen werden es schön geformte Vanillekipferl. Vor dem Backen evtl. noch mal raus ins Kühle stellen.




16. November 2011

Cranberry-Quark-Stollen


Dies ist ein Rezept von dem netten Koch- und Backfreund Dieter Kern. Es wurde in der aktuellen Kochzeitschrift von Lesern für Leser "Mein Lieblingsrezept" abgedruckt.
Wer das Heft nicht bekommt, online ist das Originalrezept auch hier zu finden:

http://www.rezeptwiese.de/rezepte/70126-mandel-cranberry-quarkstollen

Ich liebe Quarkstollen und dieser Stollen schmeckt einfach klasse. Er ist superlocker und die Cranberrys geben ihm den gewissen Kick. Wirklich allererste Sahne!!!
Ich hatte das Glück in meinem Gemüselädchen Zitronat und Orangeat am Stück zu bekommen.

Frisch schmeckt mir Quarkstollen am allerbesten und da er nicht zu lange gelagert werden soll, kommt der zweite, ohne daß er mit Butter bestrichen und mit Puderzucker bestäubt wird, direkt nach dem Abkühlen in den Gefrierschrank.

 

Mit dem Thermomix habe ich das Rezept wie folgt nachgebacken:

Backofen auf 175 Grad vorheizen
Zutaten für 2 Stollen á ca. 700 g

180 g Mandelkerne
in den Mixtopf wiegen und 15 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern und umfüllen.


60 g Zitronat (am Stück)
60 g Orangeat (am Stück)
einwiegen und 2-4 Sekunden/Stufe 6 (bis zur gewünschten Konsistenz) zerkleinern.


150 g frische Cranberrys
dazu geben und 2-3 Sekunden/Stufe 5 grob zerkleinern, umfüllen

125 g Butter
200 g Zucker
2 Eier
in den Topf geben und 1 Minute/Stufe 4 weißschaumig aufschlagen.
















geriebene Mandeln
die zerkleinerten Früchte
250 g Schichtkäse
1 1/2 EL Stroh Rum
500 g Mehl
1 P. Backpulver
zu der Butter-Zuckermischung geben und 3 Minuten/Brotteigstufe mit Hilfe des Spatels verkneten.

Die Teigmenge halbieren und mit Hilfe des Nudelwalkers jeweils auf bemehlter Arbeitsfläche in die typische Stollenform bringen.


Auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech legen und ca. 45 bis 50 Minuten backen.

125 g Butter schmelzen.
150 g Puderzucker bereit stellen.

Das fertige Gebäck aus dem Backofen nehmen und auf ein Backgitter legen. Ich stelle das Gitter gern über den Spültisch, so hab ich keine verschmutzte Arbeitsplatte.
Die noch warmen Stollen mit flüssiger Butter bestreichen und dick mit Puderzucker bestäuben.
Diesen Vorgang wiederholen bis Butter und Puderzucker verbraucht sind.